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Fast & Furious 7: FOR PAUL!

Ich hatte heute die Gelegenheit den siebten Teil der ‚Fast & Furious‘-Reihe vorab für euch zu sichten. Was euch darin erwartet und ob es sich lohnt ins Kino zu gehen, berichte ich einen Tag vor dem eigentlichen Kinostart.


Viel Action, wenig Auto

Wie schon in den letzten Teilen, rücken die eigentlichen Stars der Film-Reihe, die Fahrzeuge, stark in den Hintergrund. Mit „Fast & Furious“ hat dies im ursprünglichen Sinne leider kaum mehr etwas zu tun. Für meinen Geschmack bietet ‚Fast & Furious 7‘ etwas zu viel Action – zu oft fliegt jemand durch Glasscheiben oder gegen Wände, ohne dass dessen nachfolgende Verletzungen auch nur irgendwie der Realität nahe kämen.

For Paul

Richtig traurig wird es leider immer wieder zwischendurch, wenn, bewusst oder auch nicht, Film-Phrasen an den tragischen Tod von Paul Walker (im Film Brian O’Connor) erinnern. So ist bei der Beerdigung von Han (Sung Kang) – er wird gleich anfangs von Deckard Shaw (Jason Statham), aus Rache an der Ermordung seines Bruders Owen Shaw, umgebracht – davon die Rede, dass dies die letzte Bestattung sei auf die die „Familie“ geht. Oder als Brian O’Connor mit seiner Frau Mia (Jordana Brewster) telefoniert und ihr mitteilt, dass er vermutlich nicht lebend von der Jagd auf Deckard Shaw zurückkommt. Diese Momente sorgen, hat man Paul Walkers Tod am 30. November 2013 in Erinnerung, für Gänsehaut-Feeling.

Computeranimation top

Bei Paul Walkers Ableben waren die Dreharbeiten zu diesem Teil mitten im Gange. Daher wurde er in einigen Szenen von seinen Brüdern gedoubelt beziehungsweise durch Computeranimationen ersetzt. Davon habe ich heute im Apollo-IMAX-Kino in Wien nichts gemerkt.

Trauriges Ende

So sehr die kleinen zwischendurch eingestreuten Erinnerungsphrasen traurig stimmen, das Ende sorgt endgültig für Tränen in den Augen. Ohne zu viel zu verraten: Am Ende trennen sich die Wege der beiden „Brüder“ Dominic „Dom“ Toretto (Vin Diesel) und Brian O’Connor, bei einem letzten Viertelmeile-Rennen, ohne Wiedersehen.

Fazit: Ich hätte mir, um gebührend von Paul Walker Abschied zu nehmen, einen Film im ursprünglichen Stil, also mit viel Party und vielen surrealen Fahrzeugen, gewünscht. Die Story selbst war, wenn wir uns ehrlich sind, damals im ersten Teil nicht besser oder schlechter als sie es in den heutigen Teilen, so auch im siebenten, ist. Dennoch ist auch dieser Teil ein Kino-Muss für alle ‚Fast & Furious‘-Fans oder die, die wie ich, damit aufgewachsen sind. Alle anderen warten auf die Blu-ray. Zum Abschluss bleibt mir nur eines zu sagen: FOR PAUL, mach’s gut Paul!

Mehr zur Handlung gibt’s in diesem Vorab-Bericht und mehr Trailer in diesem.