Subaru Tech-Day: Das bringt die Zukunft

Am Gate nach Brüssel ist viel los: Wenn Kanzler Kurz, Minister Strache, Hofer, Faßmann und Co. im selben Flieger sitzen, muss was Wichtiges sein. Egal was es war, es war nicht so wichtig oder so spannend wie der Grund für meine Reise nach Belgien. Das Subaru One Stop Tech Event.

Confidence in Motion.

Charisma und Ausstrahlung hat er, der Subaru Europe-Chef David Dello Stritto. Während seiner Eröffnungsrede strahlt er eine Selbstsicherheit aus, die auch auf die Marke überschwappt. „Confidence in Motion“, zu Deutsch „Vertrauen in Bewegung“ lautet der neue Slogan von Subaru. Und anhand eines dreiteiligen Workshops wurde uns Medienvertretern das näher gebracht.

Für was steht Subaru?

Subaru fristet in Europa ein Nischendasein. Etwas das wir nicht ganz nachvollziehen können, wenn wir uns zum Beispiel Levorg und Impreza anschauen. In Japan und den USA schaut das ganz anders aus. Die Kunden lieben ihre Subis. Die meisten Käufer eines Subarus in Europa hatten schon einen. Markenloyal eben. Deshalb wurden die Kunden auch gefragt, was sie an ihrem Subaru so schätzen. Die Antwort: S.F.T. – Safe, Fun, Tough. Subarus sind äußerst sicher, machen Spaß und halten ewig. Das soll auch so bleiben, wie uns in den Workshops erklärt wurde.

Workshop 1: Global Plattform

Zur Sicherheit soll die neue „Global Plattform“ beitragen. Der neue Impreza und der neue XV stehen schon auf dieser. Der Rahmen wurde stabiler konstruiert, dennoch aber einer Gewichtsreduktion unterzogen. Egal ob bei alltäglichem Gebrauch oder in Gefahrensituationen: das Auto fährt ruhiger und liegt noch sicherer auf der Straße. Safe und Tough eben.

Workshop 2: EyeSight

Auf die Robustheit wurde also im ersten Workshop ausführlich eingegangen. Beim Thema Sicherheit bietet Subaru aber ein ganz feines Schmankerl, dass einen eigenen Vortrag bekam. Das EyeSight-System. Das sehende Auge wacht über den Verkehr vor dem Fahrzeug und fungiert als adaptiver Tempomat, Spurhalteassistent, Stop & Go-Anfahrassistent und als Notbremssystem mit Kollisionswarner. Dieses System soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Die Kameras sollen den 360 Grad Blick bekommen und speziell beim autonomen Fahren einen großen Teil der Arbeit leisten.

Workshop 3: Lineartronic

„In diesem Workshop wollen wir versuchen zu überzeugen, dass das stufenlose Getriebe (CVT) das beste Getriebe ist, dass man in einem Auto haben kann. Wir werden es versuchen aber mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern“, wurden wir beim dritten Workshop empfangen. Die „Lineartronic“ hatten wir sowohl im Levorg als auch im Impreza verbaut. Im Vergleich zu anderen Herstellern hat Subaru eines der besten CVTs im Angebot. Das haben auch viele der anwesenden Medienvertreter bestätigt. Klar ist: es ist eine der sparsamsten und effizientesten Arten, Gänge zu schalten.

Was bringt die Zukunft?

Beim abschließenden Vortrag zeigten sich die Chefs und Ingenieure zufrieden. Dass Subaru ein Nischendasein fristet ist bekannt und wird so akzeptiert. Die bestehenden Kunden bleiben der Marke treu und die Neukunden werden das auch tun. Die Fahrzeuge sollen noch sicherer, noch langlebiger und noch spaßiger werden. Und mit der neuen Global Plattform und dem EyeSight-System wird das auch funktionieren.

Auch zum Thema Diesel wurde was gesagt: Subaru sieht keinen Grund, die Produktion der Dieselmotoren zu beenden. Der Boxer-Diesel wäre eine große und wichtige Entwicklung gewesen und es wäre zu schade die einfach so in die Schublade zu legen.

Das bringt uns zu den alternativen Antrieben. Die wird es auch geben, daran kommt kein Hersteller mehr vorbei. Die neue Plattform bietet Platz für Batterien und Co. Bei den Hybridmodellen wird mit Toyota kooperiert. Toyota besitzt seit April 2008 eine Minderheitsbeteiligung an Subaru von 16,5 %.

Man kann also in eine zuversichtliche und stabile Zukunft blicken bei Subaru.