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Der neue BMW X3 im ersten Test!

Im Jahr 2003 wurde der erste BMW X3 vorgestellt. Zwei Generationen und über 26.000 verkaufte Einheiten in Österreich später, steht nun der neue beim Händler. Wir durften den zukünftigen Bestseller der Bayern in Fuschl zu einem Speeddate treffen.

BMW X3 hoch 3

Die Reise beginnt in Wien Heiligenstadt. Genauer gesagt in der Tiefgarage des dort ansässigen BMW-Händlers. Hier unten warten die neuen Premium Mittelklasse SUVs aus München auf ihre Fahrer. Und als überpünktlicher Filou, der ich nun mal bin, darf ich mir als erster einen aussuchen. Ich habe die Wahl zwischen einem Blauen, einem Blauen und … einem Blauen. Schwierige Auswahl. Ich entscheide mich dann letztendlich doch für den Blauen, aber den Stärksten – den X3 M40i mit 360 PS aus einem 3-Liter-Sechszylinder, einer 0–100 Zeit von 4,8 Sekunden und einem Topspeed von 250 km/h.

Auf dem Weg nach Salzburg darf ich den heißen Stuhl leider nicht ausfahren. Man spürt aber, dass massig Leistung auf Abruf bereitsteht und man auch flotter könnte, wenn die StVO nicht wäre.

Verbrauch? 10,2 Liter bei moderater Fahrweise auf der Autobahn. Wer sich ein Auto um etwa 87.000 Euro leisten kann, verkraftet aber auch die häufigen Besuche an der Zapfsäule. Außerdem gibt’s dafür reichlich Luxus und etliche Spielereien. Um euch das näher zu erklären, schwing ich mich aber besser hinters Steuer des X3 xDrive 30d.

Das Fahrgefühl

Der kann nämlich locker mit dem stärksten X3 der Familie mithalten. Denn obwohl er mit 265 PS nicht an die Leistung des M40i rankommt, reicht der Sechszylinder-Diesel für den Alltag vollkommen aus. Vor allem auf der Autobahn. Denn da pendelt sich der Verbrauch bei etwa 7,5 Litern ein. Die geschmeidige 8-Gang-Automatik tut ihr Übriges dazu und schaltet perfekt auf den jeweiligen Fahrmodus angepasst. Adaptiver Tempomat, Spurhalteassistent und weitere Assistenzprogramme laden fast zum Schlafen ein. Als Gegenmittel gibt’s einen Müdigkeitswarner. Nicht, dass ihr mich falsch versteht: der X3 ist bei Gott kein langweiliges Auto. Er ist nur unglaublich komfortabel und ein toller Langstrecken-Cruiser.

Was ist den neu am Neuen?

Die auffallendste Neuerung sind die größeren und markanten BMW-Nieren an der Front. Das Heck wirkt dank neuer LED-Leuchten sportlicher. Im Vergleich zum Vorgänger hat der neue X3 55 Kilogramm verloren, die Gewichtsverteilung beträgt 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse. Wie die neuen Konzernbrüder 5er und 7er, verfügt auch der X3 über die Gestensteuerung. Die von mir schon oben beschriebenen Assistenzsysteme sind vollkommen neu in dieser Fahrzeugklasse.

BMW-Österreich prophezeit dem X3 eine starke Zukunft, vor allem was die Absatzzahlen betrifft. Bisher wurden 98 Prozent aller X3 in Österreich mit Allrad (bei BMW xDrive genannt) verkauft. Und ebenfalls 98 Prozent der X3 sind Diesel. Bei beiden Zahlen wird sich kaum was ändern. Vielleicht dann 2020, wenn der X3 als erstes vollelektrisches Auto von BMW kommt. Denn der i3 oder der i8 laufen ja unter der Marke iPerformance vom Band.

Fazit

Der neue BMW X3 sieht jetzt nicht nur eleganter und sportlicher aus, er ist es auch. Die Entwickler wollten einen agilen und zugleich komfortablen Wagen auf die Räder stellen und das ist ihnen gelungen. Die Preise beginnen bei 50.600 Euro. Verkaufsstart ist im November.