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GASTBEITRAG: Gerhard bei Masters of Dirt 2014 [+VIDEO!]

„Masters of what?“ – Bereits zum 12. Mal lud Georg Fechter vergangenes Wochenende zur Masters of Dirt-Show in die Wiener Stadthalle. Und die Leute sollten ihm folgen, denn für Samstag wurde eine zusätzliche Show um 14 Uhr eingeplant. Ich machte mich also voller Vorfreude mit der U-Bahn auf den Weg. Selbst die Anreise mit dem …
„Masters of what?“ – Bereits zum 12. Mal lud Georg Fechter vergangenes Wochenende zur Masters of Dirt-Show in die Wiener Stadthalle. Und die Leute sollten ihm folgen, denn für Samstag wurde eine zusätzliche Show um 14 Uhr eingeplant.
Masters of Dirt 2014 in der Wiener Stadthalle

Ich machte mich also voller Vorfreude mit der U-Bahn auf den Weg. Selbst die Anreise mit dem Auto wäre dank der zahlreichen Parkgaragen (Stadthalle, Lugner-City, …) problemlos möglich gewesen. Allerdings war mir die Emissionsproduktion während der Show genug für diesen Tag. Mit 73 Euro pro Karte saß ich zwar im teuersten Sektor, hatte dafür allerdings auch die besten verfügbaren Plätze. Das stellte sich als richtige Entscheidung heraus, da die Sicht von den seitlichen Plätzen teilweise durch die für die Rampen notwendigen Gerüste ein wenig eingeschränkt war.

Eintrittskarte von Masters of Dirt 2014
Eintrittskarte von Masters of Dirt 2014
Beim Eintritt in die Halle stellte ich erfreulicherweise fest, dass das MoD ein sogenanntes „cashless Event“ ist. Das bedeutet, dass man beim Eingang eine „Quick-Pay“-Karte bekommt, diese an mehreren Ständen sowohl mit Bankomatkarte als auch mit Bargeld aufladen kann, um anschließend Getränke oder Essen zu kaufen. Zudem kann man die Karte praktischerweise in einigen Supermärkten als Zahlungsmittel verwenden. Unter den aufgeladenen Quick-Pay-Karten sind außerdem 5 mal 100 Euro verlost worden.
Quick-Pay-Karte von Masters of Dirt 2014
Quick-Pay-Karte von Masters of Dirt 2014

 

Eingeleitet wurde das Spektakel mit einer Feuer- und Drum-Show. Laut Gründer Georg Fechter wurde dafür ein Art-Director vom berühmten „Cirque du Soleil“ engagiert, um die Show aufzupeppen. Das gelang! Die Show war in mehrere Segmente aufgeteilt, die den Adrenalinspiegel der Zuseher stets hochhalten sollte. Begonnen wurde mit einem „Whip-Contest“, bei dem FMX-Fahrer ihr Motorrad in der Luft so cool als möglich quer zur Fahrtrichtung und wieder zurück drehen sollten. So wie auch dieses Segment wurde in jedem Teilstück der Sieger durch den Applaus des Publikums gewählt.
Masters of Dirt 2014 in der Wiener Stadthalle
Masters of Dirt 2014 in der Wiener Stadthalle

 

Dass Masters of Dirt viel Wert auf die Jugend legt, zeigte der nächste Contest. Im „Rookie-Segment“ durften junge Fahrer beweisen, welche waghalsigen Sprünge sie drauf haben. Aufgepeppt wurde die Show immer wieder mit kleinen lustigen Einlagen wie einem 23 Meter Sprung eines Pizzaboys auf einem Mofa. Im Tandem-Bewerb vollzogen die Akrobaten zu zweit Sprünge auf je einem Motorrad. Besonders ein Sprung, wo in der Luft die beiden Fahrer ihre Plätze tauschten sorgte für Jubel in der Halle.
Masters of Dirt 2014 in der Wiener Stadthalle
Masters of Dirt 2014 in der Wiener Stadthalle

 

Nach einer halbstündigen Pause, die für Essen/Trinken und Rauchen genutzt werden konnte, sollte es mit einer „noch aufregenderen Hälfte“ weitergehen. Im „Pushing the Limits“-Segment zeigten die Motorrad- und BMX- sowieso Mountainbike-Fahrer ihre besten und gefährlichsten Sprünge und heizten so dem Publikum richtig ein. Und wenn man schon dachte, es kann doch nicht noch abgefahrener werden, kam der vorletzte Show-Act: Mit Schneemobilen – ja, ihr habenrichtig gelesen – und einem Buggy (!) wurden Rückwärtssalti und ähnliche Sprünge gezeigt.
Masters of Dirt 2014 in der Wiener Stadthalle
Masters of Dirt 2014 in der Wiener Stadthalle
Mit Standing Ovations und einer Welle durchs Publikum wurde der letzte Part angekündigt: Alle Fahrer sprangen hintereinander, was als Zuseher schwer zu verfolgen war, da man nicht wusste auf welchen feinen Sprung man sich zuerst konzentrieren soll.
Masters of Dirt 2014 in der Wiener Stadthalle
Masters of Dirt 2014 in der Wiener Stadthalle

 

Fazit: Absolut sehenswerte Show! Ein Highlight folgt dem nächsten und der Adrenalinspiegel kann höchstens in den etwas langatmigen Pausen zwischen den einzelnen Segmenten zur Ruhe kommen. Wer denkt das hier nur Motorräder durch die Luft fliegen, irrt gewaltig: Ein guter Mix aus Musik, Show-Acts und verschiedenen Sportlern, sorgt für eine unvergessliche Atmosphäre. Deshalb ist das Masters of Dirt längst nicht mehr eine Show für hartgesottene Rocker und Biker, sondern mittlerweile völlig zu Recht ein Erlebnis für jedermann.
Masters of Dirt 2014 in der Wiener Stadthalle
Masters of Dirt 2014 in der Wiener Stadthalle
Vielen Dank an meinen Studienkollegen Gerhard Piringer für diesen Gastartikel!
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