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Škoda Karoq: Erstkontakt bei der Weltpremiere!

Für die Weltpremiere des neuesten Zuganges hat man sich bei Škoda ordentlich ins Zeug gelegt: Vor einer Kulisse schwedischer Inseln wurde das neue kompakte SUV mit dem Namen KAROQ vorgestellt. Der Name stammt, wie auch schon der seines größeren Bruders Kodiaq, aus der Sprache eines indigenen Volkes in Süd-Alaska. Es ist eine Kombination der Wörter „Kaa’raq“ (Auto) und „Ruq“ (Pfeil).

Škoda Karoq: Yetis große Fußstapfen

Bei Škoda setzt man große Hoffnungen in den Yeti-Nachfolger, der Ende Oktober auf unsere Straßen rollt. Man flog dafür nach Stockholm und schiffte Journalisten und Blogger auf eine Insel des Archipels.

Das neue SUV soll nachhaltig, funktional und zu 100 Prozent vernetzt sein. Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier betonte überdies auch immer wieder wie dynamisch und emotional das Fahrzeug sei. Zwei Eigenschaften, die man sonst eher im Zusammenhang mit SEAT hört. Da verwundert es weniger, dass man sich beim Karoq auch sehr stark am Design des verwandten Spaniers orientiert hat.

Die Abmessungen & Volumina

Das kompakte SUV misst 4,38 Meter in der Länge, 1,84 Meter in der Breite und 1,61 Meter in der Höhe. Der Größenzuwachs im Vergleich zum Škoda Yeti kommt den Passagieren zugute. Die Kniefreiheit beträgt hinten 69 Millimeter. Der Kofferraum fasst ein Volumen von 521 Liter (Yeti: 405 l) bei feststehender hinterer Sitzbank. Bei umgeklappter Sitzbank erhöht sich das Fassungsvermögen auf 1.630 Liter. Baut man die drei einzeln verstellbaren Rücksitze aus, sind 1.810 Liter Ladevolumen möglich (Yeti: 1.760 l).

Das Assistenzangebot

Auch das Angebot an Fahrerassistenzsystemen hat zugenommen. So gibt es jetzt Parkassistent, Lane Assist oder der Stauassistent. Für mehr Sicherheit sorgen unter anderem Blind Spot Detect, Front Assist mit vorausschauendem Fußgängerschutz oder der Emergency Assistent. Außerdem gibt es optional Full-LED-Scheinwerfer und erstmalig in einem Škoda ein frei programmierbares, digitales Instrumentenpanel, das sich nach individuellen Wünschen gestalten lässt. Wir sind gespannt, wie viel Freiheit Škoda den Kunden wirklich lässt.

Die Motorenpalette

Für den Karoq stehen fünf Motorvarianten zur Auswahl: zwei Benziner mit 115 und 150 PS und drei Diesel mit 115, 150 und 190 PS. Alle Aggregate sind turboaufgeladene Direkteinspritzer und verfügen über Start-Stopp-Technik und Bremsenergierückgewinnung. Allesamt können wahlweise mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem 7-Gang-DSG bestellt werden, mit Ausnahme des 190 PS Diesels, den es nur mit 7-Gang-DSG und 4×4-Antrieb gibt.

Die Band!!

Nach der Präsentation gab es noch einen Überraschungsgast: die schwedische Band Mando Diao spielte ein kurzes Set und sorgte für ausgelassene Stimmung. Beim letzten Lied holte Frontman Björn Dixgård das Publikum auf die Bühne und bereitete den Gästen aus 29 Ländern einen unvergesslichen Abschluss des Abends.

Der Einstiegspreis

Die Preise für den Karoq stehen noch nicht fest, dürften aber etwa bei 20.000 Euro beginnen (SEAT Ateca: ab 20.990 €, Škoda Yeti: ab 19.820 €).

Vielen Dank an Gastschreiberin Jana Sabo für dieses hervorragend ausgeführte Speed-Date!

Christoph Adamek
Christoph Adamek Auto, Motorrad, Fotografie und Technik - und nirgends volle Punktezahl
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