fbpx

Aus Österreichs Garagen: 1966 Pontiac GTO

Was ist ein richtiges Muscle Car? Ein Ford Mustang? Nein. Heute geht es nicht um Autos, die sich Zahnärzte kaufen um anzugeben, aber eigentlich keine Ahnung von der Materie haben. Wir präsentieren das erste echte Muscle Car, den Pontiac GTO.

1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
 
Doch zuerst klären wir mal was ein Muscle Car ist. Auf der Homepage des „Muscle Car Club“ wird ein eben solches Fahrzeug folgendermaßen definiert: Ein Muscle Car ist ein Fahrzeug mittlerer Klasse das performanceorientiert ist, von einem großen V8 angetrieben wird und einen erschwinglichen Preis hat. Die meisten dieser Autos basierten auf „normalen“ Fahrzeugen bzw. stellten das Top Modell eine Baureihe dar. Die Bezeichnung „Muscle Car“ bekamen sie aber eben nur dann, wenn sie auch auf Leistung ausgelegt waren und selbige natürlich auch besaßen.
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
 
Ein paar Beispiele dafür sind die Chevrolet Chevelle SS, der Dodge Charger R/T, der Ford Torino, der Plymouth Road Runner oder der Pontiac GTO. Letzterer wird als das erste echte Muscle Car bezeichnet. Ab 1964 gab es das GTO Packet für den LeMans. Zu diesem Packet gehörte ein 325 PS starker 389-cui-V8 mit einer härteren Aufhängung und einem 3-Gang-Schaltgetriebe. Der GTO wurde 1966 zu einem eigenen Modell und noch im selben Jahr wurden fast 100.000 Einheiten verkauft, so viel wie bei keinem anderen Muscle Car. Auch das Design wurde verändert. Die GTOs und LeMans‘ waren zuvor eher von geraden Linien gezeichnet, ehe ihnen 1966 das „Coke-Bottle Design“ verpasst wurde.
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
 
Das 1967er Modell unterscheidet sich vom 1966er nur durch den Kühlergrill und die Rücklichter. 1968 gab es dann ein neues Design für das ganze Auto. Der GTO wirkte nun mehr wie ein Hatchback. Das Design dieser zweiten Generation änderte sich bis 1973 nur wenig und ein Jahr später wurde die Produktion eingestellt. Erst 2004 gab es wieder einen GTO.
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
 
Dieser GTO hier stammt ursprünglich aus Kalifornien, bevor er 2009 den Weg nach Vorarlberg fand. In den Sommermonaten, die zumindest dieses Jahr dem kalifornischen Klima ähnelten, dürfen die 360 Pferde dann freigelassen werden. Der Pontiac-V8-Block mit 389 cui, also 6,5 Litern Hubraum, war seinerzeit der stärkste Motor der Marke. In Kombination mit dem 4-Gang Muncie Schaltgetriebe und Hurst Ganghebel.
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
 
Im weißen Innenraum in Originalzustand befinden sich seltene Kopfstützen. Die waren Mitte der 60er noch nicht Pflicht.
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
 
Wer sich einen GTO zulegen möchte sollte schnell sein. Die Preise steigen und steigen und steigen… Gute und fahrbereite Fahrzeuge gibt es ab 30.000 Euro, Cabrios können auch schon bis zu 70.000 und mehr kosten.
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
1966 Pontiac GTO | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at