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KIA Optima SW GT 2.0 T-GDI: Rendezvous mit dem Traum-Kombi!

Mit der Rucksackversion des Optima will KIA raus aus der Klasse der Ladenhüter. Limousinen sind ja hierzulande in den letzten Jahren nicht gerade die Verkaufsschlager gewesen. Die Wand an hippen SUVs scheint einfach unbezwingbar. Doch Kombinationskraftwagen halten sich gut, die gehen immer. Vor allem aber machen sie Sinn, wie jetzt der Optima SW im Rendezvous bewiesen hat – ja, selbst als sportlicher GT.

2017 KIA Optima SW GT 2.0 T-GDI test drive review
2017 KIA Optima SW GT 2.0 T-GDI | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
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2017 KIA Optima SW GT 2.0 T-GDI | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
 
Dass der Optima allen Zweifeln erhaben und einer unserer Lieblinge ist, darüber berichteten wir bereits 2015 und 2016. Auch dass er alle Stückerl spielt, bevor andere erst davon reden (Bsp.: induktives Smartphone-Aufladen!). Deshalb möchte ich über seine superbe Ausstattung erst gar keine Worte verlieren, sondern gleich zu den beiden Highlights des Testwagens übergehen.
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2017 KIA Optima SW GT 2.0 T-GDI | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
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Ja, Highlight #1 ist der Kofferraum. Schon die Limousine bietet, mit 510 Litern, ordentlich Volumen im Heck. Der bei KIA SW (für ‚Station Wagon‘) genannte Kombi legt, mit 552 Litern, noch eine Schippe drauf. Wer das Gestühl der zweiten Reihe, ganz einfach vom Heck aus, umlegt, wird mit 1.686 Liter belohnt.
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2017 KIA Optima SW GT 2.0 T-GDI | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
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Doch nicht ausschließlich beim Fassungsvermögen glänzt der Optima SW. Sein ausgeklügeltes Fixiersystem ist grandios. Streben und/oder Gurte halten jeden erdenklichen Gegenstand perfekt am Platz. Und das Ganze geschieht auch noch in Windeseile ohne Fummelei.
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2017 KIA Optima SW GT 2.0 T-GDI | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
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Über die mehr als ausreichenden Platzverhältnisse im Fond haben wir bereits berichtet. In Reihe eins ist ebenso alles astrein. Die Qualität stimmt, die Bedienung weitestgehend und der Komfort dank beheizter und belüfteter Sitze ungeschlagen.
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2017 KIA Optima SW GT 2.0 T-GDI | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
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Kommen wir zum Highlight #2 des Test-Optima: Der Motor. Klar, Verkaufsschlager wird selbst der Optima SW mit dem verbauten 245-PS-Hammer hierzulande sicherlich keiner. Doch dafür gibt’s andere Aggregate in der Liste. Der 2-Liter-Turbobenziner geht jedenfalls seidenweich und äußerst majestätisch ans Werk.
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2017 KIA Optima SW GT 2.0 T-GDI | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
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Soll heißen: Druck ist immer da, zum Rennwagen fehlt dem Optima SW GT jedoch Allradantrieb und vermutlich eine Diät. Der Vorderwagen stempelt sich unter Volllast nur so einen weg. Sperrdifferenzial Fehlanzeige, softes Fahrwerk ebenso.
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Die hervorragende Siebengang-Doppelkupplung aus dem Diesel, gibt’s für das Ottokerlchen leider nicht. Er ist stets an einen „normalen“ Sechsstufen-Drehmomentwandler gekoppelt. Die braucht sich keinesfalls verstecken.
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Im den Witterungsbedingungen zufolge vorrangig bewegten ECO-Modus legt das System den nächsten Gang angenehm früh und unauffällig ein. Gleichzeitig wird die Gasannahme zurückgeregelt und der ansonsten nervige, weil zu dröhnende über das harman/kardon-Soundsystem eingespielte, künstliche Motorsound entfällt.
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2017 KIA Optima SW GT 2.0 T-GDI | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
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Darüber hinweg beeindruckt die Automatik mit flotter Umsetzung der Schaltbefehle via Lenkradwippen. Sticht einen der Hafer, vergeht kaum ein Wimpernschlag und der nächstniedrigere Gang ist reingehakt. Im Sport-Modus durchaus vehement.
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Die fortwährenden Minustemperaturen spiegelten sich im Testverbrauch. Unter 10 Liter auf 100 Kilometer ging nichts, auch im ECO-Modus nicht. Die Anzeige pendelte zwischen 10,3 und 10,7 Liter. Nur gut, dass der Optima über einen 70 Liter großen Tank verfügt. So kommt man zumindest 600 Kilometer weit mit einer Füllung ROZ 95.
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Und selbst wenn der sich selbst bei freundlicheren Außentemperaturen gut neun Liter durchzieht, so sei es ihm vergönnt. Wir reden hier von 245 PS, die fast 1,7 Tonnen Leergewicht plus Inhalt durch die Gegend befördern. Ein Start-Stopp-System gibt’s übrigens nicht. Die nahezu gleichstarke, aber bedeutend leichtere Giulietta Veloce süffelte 11,5 Liter im Test – keep it in mind!
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Damit wären wir ja quasi beim Preis. Während der Optima SW mit 163 PS starkem Benziner bereits ab 26.990 Euro beim Händler steht, kostet der GT, der Vollausstattung mit sich bringt, 51.790 Euro. Ankreuzbar bleiben dann nur noch Metallic- (600 €) oder Perllackierung (700 €). Der fesche ‚Temptation Red‘ lackierte Testwagen kommt somit auf 52.390 Euro.
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Fazit: Danke an KIA Österreich für die Möglichkeit den Optima SW als GT testfahren zu dürfen. In der freien Wildbahn wird man wohl nicht so schnell die Möglichkeit dazu bekommen. 245 PS kosten hierzulande einfach zu viel – sei es bei der Anschaffung, der Versicherung oder selbst beim schwarzen Gold. Die Tugend des noblen Weggefährten erweitert er als ‚Station Wagon‘ um reichlich Platz. Der 141-PS-Diesel mit Siebengang-Doppelkupplung ist sicherlich die klügere Wahl.
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2017 KIA Optima SW GT 2.0 T-GDI | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at

Daten Testwagen | 2017 KIA Optima SW GT 2.0 T-GDI | Basispreis: 51.790 Euro | Testwagenpreis: 52.390 Euro | Motor: Reihenvierzylinder-Turbobenziner | Hubraum: 1.999 cm³ | Bohrung x Hub: 86 x 86 mm | Verdichtung: 10,0:1 | Leistung: 180 kW/245 PS bei 6.000 1/min | Drehmoment: 350 Nm bei 1.350–4.000 1/min | Getriebe: 6-Gang-Wandlerautomatik | Antrieb: Front | Beschleunigung (0–100 km/h): 7,6 s | Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h | Normverbrauch: 8,2 l/100 km kombiniert | CO2-Emission: 191 g/km | Abgasnorm: Euro 6b | Testverbrauch: 10,5 l/100 km | Tankinhalt: 70 l | Gesamtlänge/-breite/-höhe: 4.855/1.860/1.460 mm | Radstand: 2.805 mm | Wendekreisdurchmesser: 11 m | Kofferraumvolumen: 552–1.686 l | Leergewicht: 1.662 kg | zul. Gesamtgewicht: 2.190 kg

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