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CUPRA Raval: Alle Details, Preise & Österreich-Infos zum Elektro-Kleinwagen

Die Kleinwagenklasse ist ab dem Sommer 2026 um ein lebhaftes Modell reicher. Der vollelektrische CUPRA Raval sieht frech aus, fährt sich auch so und enttäuscht weder bei der Reichweite noch bei den Preisen. Alle Infos zum reinrassigen Spanier.

CUPRA Raval: Temperamentvoller K-Raval-Macher!

Die Linien sind scharf, die Haltung breit und selbstbewusst, die Front mit Haifischnase wirkt aggressiv. Darf ich vorstellen: der neue CUPRA Raval. Der vollelektrische Kleinwagen feierte jetzt seine Weltpremiere in der CUPRA City Garage in der Wiener Innenstadt. Der 4,05 Meter kurze Raval will ein rundes Gesamtpaket darstellen. Er soll bei Reichweite und Platzangebot voll alltagstauglich sein, beim Premiumanspruch keine Kompromisse eingehen und sich preislich im Rahmen halten. Mein Zweitkontakt mit dem reinrassigen Spanier.

CUPRA Raval: Ausstattung, Infotainment und Materialien

Matrix-LED-Scheinwerfer, Sennheiser-Soundsystem, beleuchtete Logos und bündig integrierte Türgriffe sorgen für einen Hightech-Auftritt, der eher an größere Premium-Stromer erinnert. Besonders auffällig: die mutigen Lackierungen, teils in Matt – inklusive einer changierenden Regenbogenfarbe namens Plasma, die je nach Lichteinfall zwischen Blau, Pink und Indigo wechselt.

Innen geht’s nicht weniger emotional zu. Verschiedenste Oberflächen und diverse Lichtinszenierungen (Ambientebeleuchtung, Türprojektionen, …) wecken Interesse. Der Fahrer blickt auf ein 10,25 Zoll großes Infodisplay sowie ein 12,9 Zoll großes Infotainmentdisplay mit Android™-Betriebssystem und zahlreichen Drittanbieter-Apps (Netflix, Prime Video, …). Ein Glück: Die schrecklichen Touchtasten sind auch bei CUPRA Geschichte. Sowohl beim Raval als auch beim CUPRA Born Facelift finden sich wieder echte Tasten am Lenkrad. Außerdem hat der Fahrer direkten Zugriff auf alle vier Fensterheber und die Spiegelverstellung. Materialseitig überrascht der Raval mit nachhaltigen Ansätzen: recycelte Stoffe, Mikrofasern und sogar 3D-gestrickte Sitzbezüge im Topmodell CUPRA VZ Extreme.

Platzangebot & Kofferraum: So alltagstauglich ist der CUPRA Raval

Und trotz kompakter Außenmaße habe ich selbst mit 1,93 Metern Körpergröße in beiden Sitzreihen ausreichend Bein- und Kopffreiheit. Außerdem gibt’s satte 441 Liter Kofferraum – das ist in dieser Fahrzeugklasse ein echtes Argument. Zum Vergleich: Das Kofferraumvolumen des 25 Zentimeter längeren CUPRA Born liegt bei 385 Litern.

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Photo © Raphael Gürth/autofilou.at

Das ist mitunter deshalb möglich, weil der Raval die MEB+-Plattform nutzt und somit ein Fronttriebler ist. Ein vorderer Kofferraum, ein sogenannter Frunk, geht sich deshalb beim besten Willen nicht aus – hier steckt die gesamte Elektrotechnik.

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Photo © Raphael Gürth/autofilou.at

Motoren, Akku und Reichweite: Alle Varianten des CUPRA Raval im Überblick

Apropos: Die Bandbreite reicht vom CUPRA Raval Base (Marktstart: Ende 2026) mit 116 PS und einer 38,5-kWh-Bruttobatterie (37 kWh netto) mit einer WLTP-Reichweite von 318 Kilometern über den Raval Plus (ab Herbst 2026) mit 135 PS und 323 Kilometern Reichweite bis hin zu den Modellen mit 55,2 kWh brutto (52 kWh netto) Batteriekapazität (NMC-Zellchemie): Raval Endurance (211 PS; 448 km) und Raval VZ (226 PS; 394 km).

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Photo © Raphael Gürth/autofilou.at

Bis auf das Einstiegsmodell laden alle Varianten am Gleichstrom-Schnelllader (max. 105 kW Ladeleistung) in 23 bzw. 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent nach. Wie sportlich sich der CUPRA Raval VZ fährt, habe ich euch in meinem Artikel samt Video zur ersten Ausfahrt mit der getarnten Vorserie festgehalten.

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Sondermodell CUPRA Raval Alpha: Ausstattung und Details zum Marktstart

Zum Marktstart gibt es – wie schon beim CUPRA Born vor fünf Jahren – eine streng limitierte Sonderedition namens Alpha. Sie basiert auf dem Raval Plus (Abstandsradar, Winterpaket, Sport-Komfortsitze, elektrisch anklappbare Außenspiegel, 18-Zöller, …) und kommt zusätzlich mit dem EDGE-Paket (2-Zonen-Klimaautomatik, Rückfahrkamera, Vehicle-to-Load, schlüsselloser Zugang, …) daher. Die Preise sehen wie folgt aus:

Preis in Österreich: Was kostet der CUPRA Raval 2026?

Der Bestellstart für CUPRA Raval Endurance und Raval VZ war bereits am 10. April 2026. Die Bestellbücher für den CUPRA Raval Base und Raval Plus werden im Juli 2026 geöffnet. Die Österreich-Preise stehen dennoch bereits fest.

Los geht’s bei 25.900 Euro Brutto-Listenpreis für den Raval Base, der nach Abzug aller möglichen Finanzierungsboni für 21.400 Euro an Privatkunden geht. Der Raval Plus startet bei 30.400 Euro, wird jedoch mit 22.900 Euro kommuniziert und gehandelt. Zum Bestellstart im Juli gibt’s das oben erwähnte Sondermodell CUPRA Raval Alpha zum selben Preis (Preisvorteil: 910 €). Der Raval Endurance ist – fremdfinanziert – ab 26.400 Euro sowie der Raval VZ ab 30.900 Euro erhältlich. Beide rollen noch im Sommer 2026 zu Händlern und ersten Kunden.

Die Varianten und Österreich-Preise des CUPRA Raval im Überblick.
Photo © Raphael Gürth/autofilou.at

Fazit: Lohnt sich der CUPRA Raval als Elektro-Kleinwagen?

Der CUPRA Raval will mehr sein als nur ein weiterer Elektro-Kleinwagen. Nach meiner ersten Testfahrt im Vorserienmodell, den technischen Eckdaten und der Offenlegung aller Preise kann ich dem nur zustimmen. Er wirkt wie ein bewusst gesetzter Kontrapunkt zu vielen nüchternen Elektroautos und wird damit eine Zielgruppe ansprechen, die Elektromobilität nicht nur rational, sondern auch leidenschaftlich betrachtet. Ich freue mich jedenfalls schon auf mehr Zeit mit dem in Spanien entwickelten und gebauten Stromer.

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