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VW up! Highline BMT: Upsolut modern!

Der kleinste aller Wolfsburger wurde kürzlich überarbeitet und bestreitet mit aufgeräumten Innenraum, funktionalem Infotainment und dem altbekannten 75 PS Benziner das autofilou.at-Rendezvous.

2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology test drive review
2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at

Ein bisschen enttäuscht war ich eingangs schon über unseren Test-up!: nicht der neue 90 PS Motor, kein Beats-Paket für den vielleicht besten Sound der Klasse, und dann auch noch in weißer Farbe. Beinahe so, als hätte man absichtlich alles, was das up!-Facelift interessant macht weggelassen.
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at

So stand ich also vor dem kleinen weißen Langweiler, der mich von da an zwei Wochen begleiten sollte und beneidete die beiden anderen Filous um ihre spannenderen Fahrzeuge.
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at

Doch was von außen so unscheinbar aussieht, haben die Ingenieure gut durchdacht (mal abgesehen von der Farbe, aber dafür können höchstens die Designer etwas). Der Innenraum ist hell und freundlich und gleichzeitig einfach zu überblicken.
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at

Die drei Rundinstrumente mitsamt Bordcomputer greifen jetzt ineinander und zeigen die wichtigsten Daten auf den ersten Blick. Viele weitere Informationen erhält man, indem man am optionalen Multifunktionslenkrad die Menüs des Bordcomputers durchblättert.
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at

Das Soundmodul ist schnell, zwingt sich bei der Koppelung mit anderen Geräten nicht auf, sondern lässt sich von diesen finden. Das geht ganz einfach und berücksichtigt die deutlich schnellere Entwicklung bei den mobilen Geräten.
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at

Der Klang der Soundanlage ist auch ohne Beats-Paket, aber mit dem Infotainment-Paket (Multifunktions-Lederlenkrad, Radio „composition phone“, Smartphone-Halter „maps + more dock“ & sound „plus“: 6 Lautsprecher) für 304 Euro, überraschend gut. Wer nicht besonders hohe Anforderungen hat, wird hier nichts vermissen.
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at

Ganz anders verhält es sich jedoch beim Platz. In der ersten Reihe ist dieser zwar noch ausreichend vorhanden, im Fond wird es für zwei ausgewachsene Passagiere jedoch bereits eng. Und der 251 Liter fassende Kofferraum eignet sich gerade einmal für einen größeren Wochenendeinkauf. Dieser ist dafür auch in Gegenden mit wenigen Parkplätzen ein Leichtes, da der nur 3,6 Meter kurze up! wirklich in beinahe jede Parklücke passt.
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at

Von einem Dreizylinder-Benziner mit 999 Kubikzentimeter Brennraum erwartet man sich in den wenigsten Fällen eine herausragende Performance. Insofern sind die Fahrdaten, mit einer Beschleunigung auf 100 km/h von 13,5 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 172 km/h, völlig in Ordnung.
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at
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Im Verkehr muss man hin und wieder kräftig aufs Gas treten, um vorne mitschwimmen zu können, aber auch diese Eskapaden verzeiht der up! mit einem Gesamtverbrauch von etwa 6,5 Litern auf 100 Kilometer (Werksangabe: 4,1 l/100 km). Dabei bleibt er stets neutral im Fahrverhalten und einfach zu manövrieren.
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at

Auf der Landstraße oder der Autobahn wird der Verbrauch allerdings nicht viel weniger. Der kleine Motor muss sich ziemlich anstrengen, um die höheren Geschwindigkeiten zu halten. Er ist eben doch ein Stadtauto mit fünf Gängen.
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Der up! beginnt preislich bei 10.090 Euro, kommt da allerdings mit 60 PS und in der Basis-Ausstattung (Trendline). Für unseren 75 PS-Highline-up! muss man mit mindestens 13.230 Euro rechnen. Wer Mehrausstattung wie das Komfort-Paket (+755 €), das Infotainment-Paket (+304 €) oder die Fondtüren (+489 €) haben will, muss extra zahlen. In unserem Fall etwa 1.550 Euro.
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Fazit: Trotz langweiliger Erscheinung weiß der up! im Alltag zu überzeugen. Seine kompakten Abmessungen und der moderate Verbrauch in der Stadt machen ihn zu einem perfekten City-Flitzer. Überland gehen ihm leider schnell Platz und Puste aus.
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2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Photo © Tizian Ballweber/autofilou.at

Daten Testwagen | 2016 VW up! Highline 1,0 BlueMotion Technology | Basispreis: 13.230 Euro | Testwagenpreis: 14.864 Euro | Motor: 3-Zylinder-Benziner | Hubraum: 999 ccm | Verdichtung: 11,0:1 | Leistung: 55 kW/75 PS bei 6.200 1/min | Drehmoment: 95 Nm bei 3.000–4.300 1/min | Getriebe: 5-Gang manuell | Antrieb: Front | Beschleunigung: 13,5 s | Höchstgeschwindigkeit: 172 km/h | Normverbrauch: 4,1 l/100 km kombiniert (ROZ 95) | CO2-Emission: 96 g/km | Abgasnorm: Euro 6 | Testverbrauch: 6,5 l/100 km | Tankinhalt: 35 l | Gesamtlänge/-breite/-höhe: 3.600/1.645/1.504 mm | Radstand: 2.407 mm | Kofferraumvolumen: 251–951 l | Leergewicht: 936 kg | zul. Gesamtgewicht: 1.330 kg | Wendekreis: 9,8 m

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