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Donau-Road-Trip mit dem Mazda CX-5: Teil 2!

Ich war also alleine unterwegs auf dem Weg von der ungarischen in die serbische Hauptstadt. Vier Stunden Fahrt standen mir bevor, wenn alles glatt ging. Wenn das nur so einfach wäre.

2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
 
Nach den Erzählungen einiger Bekannter stellte ich mich auf eine längere Wartezeit an der ungarisch-serbischen Grenze ein. Es wurde mir der Grenzübergang Kelebija als stauunwahrscheinlicher angepriesen. Und tatsächlich, außer einem VW Touareg – mit Wiener Kennzeichen – war kein weiteres Fahrzeug vor mir.
Ein VW Touareg mit Wiener Kennzeichen am Grenzübergang Kelebija | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
Ungarisch-serbischer Grenzübergang Kelebija | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
 
Nach zwei Minuten, einer Passkontrolle und ein wenig Smalltalk mit dem Grenzbeamten, hatte ich serbisches Territorium betreten. Keine Fahrzeugkontrolle, keine unangenehmen Fragen – alles easy-cheesy.
Filou Raphael alleine auf dem Weg von Budapest nach Belgrad! | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
Filou Raphael alleine auf dem Weg von Budapest nach Belgrad! | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
 
Apropos Kennzeichen: Die mehr oder minder gut ausgebauten, zumeist zweispurigen serbischen Autobahnen waren nahezu leer. Wurde ich von einem Fahrzeug überholt oder tat dies selbst, war es ein Auto mit Österreichischer, Deutscher oder Schweizer Zulassung. Tja, ich war wohl nicht der einzige, der im Osten Urlaub machen wollte…
Keine Einheimischen auf Serbiens Autobahnen unterwegs! | Grafik © Raphael Gürth/autofilou.at
Keine Einheimischen auf Serbiens Autobahnen unterwegs! | Grafik © Raphael Gürth/autofilou.at
 
Nahe Belgrad wurde es langsam dunkel und endlich konnte ich das Matrix-Licht des CX-5 in Aktion erleben. Hierbei erkennt eine vor dem Innenspiegel angebrachte Kamera vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge und dimmt das Fernlicht an der gewünschten Stelle, der Rest bleibt hell erleuchtet. Im Falle des CX-5 sind es vier Fernlichtsegmente die einzeln angesteuert werden können und so ein Blenden anderer Verkehrsteilnehmer unterbinden.
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
 
Das System arbeitet exzellent, das Abblenden geschieht einwandfrei schnell, bloß das Aufblenden könnte eine Spur rascher vonstattengehen. Dass diese Matrix-LED-Scheinwerfer bereits ab der mittleren Ausstattung Attraction zur Serienausstattung gehören, beseitigt allerdings jegliche Zweifel, denn sie sind und bleiben ein Sicherheitsplus.
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
 
Das von meiner Freundin gewählte Hotel lag unweit des Kalemegdan (= Burg auf Hügel) mitten im sogenannten „Silicon Valley“-Stadtteil. Hier laufen nachts besonders viele „Barbies“ herum, während die „Kens“ der Stadt ihre Luxusschlitten präsentieren. Ein witziges Spektakel.
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
Das Hotelzimmer in Belgrad, Serbien | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
Das Hotelzimmer in Belgrad, Serbien | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
Die beeindruckende „Burg auf Hügel“ gehört zu den klassischen Ausflugszielen, die man als Belgrad-Tourist gesehen haben sollte. Für mich ist die serbische Hauptstadt dennoch eher eine Party- denn eine Kulturstadt und man kommt beim Ausgehen relativ leicht mit anderen Feierwütigen ins Gespräch.
Auf dem Kalemegdan in Belgrad, Serbien | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
Auf dem Kalemegdan in Belgrad, Serbien | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
Auf einem Party-Boot in Belgrad, Serbien | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
Auf einem Party-Boot in Belgrad, Serbien | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
 
Nach einem Tag Sightseeing und einer Nacht Party, die für die serbische Hauptstadt meiner Meinung nach vollkommen ausreichten, ging es tiefer in serbisches Gefilde – in die gut eine Autostunde von Belgrad entfernte Stadt Požarevac. Das Tanken war übrigens nie ein Problem. Nur Rechnungen rücken die Serben kaum raus, stecken lieber gleich alles „schwarz“ ein!
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
 
Im rund 43.000 Einwohner umfassenden Požarevac lernte ich die für Serbien typische Gastfreundschaft kennen. Hierzu gehört auch das Trinken zweier Stamperl „Rakija“ – ein von den Hausbesitzern oftmals selbstgebrannter Zwetschgenschnaps, auf den man besonders stolz ist. Gut ist er deswegen allerdings nicht immer!
Zwei Stamperl „Rakija“ | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
Zwei Stamperl „Rakija“ | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
 
Am nächsten Tag ging das „Saufen“ weiter. „Zwei Gläser Rakija zur Begrüßung?“, rief mir der Großvater meiner besseren Hälfte bei der Ankunft in Laznica (rund 2,5 Autostunden südöstlich von Belgrad entfernt) entgegen. Ein beeindruckender alter Mann, der nicht nur Serbisch, Deutsch und Französisch sondern auch Rumänisch und ein wenig Italienisch spricht. So sagt man zumindest. Er lebte mehrere Jahre in Wien und Paris.
Deda (=Opa) Ilija mit Psom (=Hund) Cicka | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
Deda (=Opa) Ilija mit Psom (=Hund) Cicka | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
 
Nach mehr als einer „Ausnüchterungsstunde“ wollte ich offensichtlich wissen was der CX-5 im Gelände so drauf hat, denn ich scheute nicht das Risiko eines kaputten Reifens mitten im Nirgendwo als ich das Nippon-SUV durchs schroffe Gelände fuhr.
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
 
Der Abrollkomfort ist dabei so gut, wie er mit 19-Zoll-Reifen nur sein kann. Immerhin hielten diese der Tortur ohne Schäden stand und es gelangen ein paar feine Schnappschüsse.

2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at


Tags darauf „trieb“ uns die Donau weiter Richtung Bukarest. 600 anstrengende Kilometer auf acht Stunden Fahrt verteilt. Ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Bukarest führte uns an den Silbersee.

2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at


Der Nebenarm der Donau ist für sein silbern schimmerndes Wasser bekannt. Mit der Kamera ließ sich dies leider nicht festhalten. Die andere Richtung kann sich aber auch sehen lassen – Ihr seht die Donau hinter dem CX-5 und dahinter die Berge, die bereits zu Rumänien gehören.

2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
2015 Mazda CX-5 CD150 AWD Hannes Arch Edition | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at


Beim Grenzübertritt dann die Überraschung: Wir standen plötzlich vor der bulgarischen, nicht aber vor der rumänischen Grenze.

Mit dem Mazda CX-5 an der serbisch-bulgarischen Grenze | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at
Mit dem Mazda CX-5 an der serbisch-bulgarischen Grenze | Photo © Raphael Gürth/autofilou.at

Wie es dazu kam und welche Überraschung uns schließlich bei der Querung der „richtigen“ rumänischen Grenze erwartete, erfahrt ihr im nächsten Teil des Road-Trips.