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smart EQ forfour im Test: Elektro-Zwerg für die Stadt!

Der smart fortwo war von grundauf als Elektroauto geplant, auch wenn es dann fast 10 Jahre gedauert hat, bis die Marke 2007 den ersten Stromer auf den Straße gebracht hat. Ab 2020 widmet sich die Marke ausschließlich der Elektromobilität – zurück zum Ursprung quasi. Da passen fortwo und forfour mit Elektroantrieb natürlich super ins Konzept und noch besser in den Testfuhrpark von autofilou [;-)].

Elektroauto für die Stadt: Der smart EQ forfour!

smart war immer schon in der Stadt zu Hause. Mit dem Elektroantrieb ändert sich das nicht. Im Gegenteil: Der Bezug zur Stadt wird gar noch verstärkt. Das liegt freilich an den knappen Abmessungen des Fahrzeuges und diesmal auch an der ähnlich klein dimensionierten Batterie. 17,6 kWh fasst der Lithium-Inonen-Akku smart EQ forfour und bietet damit laut Datenblatt 148–152 Kilometer Reichweite. Wer ohne Heizung und nicht zu flott unterwegs ist, kann sich diesem Wert tatsächlich annähern. Doch mit Heizung oder Klimaanlage in Betrieb kratzt man eher an 110 bis 115 km Reichweite. Und das ist leider auch für ein kleines Elektro-Zwutschgerl sehr, sehr wenig.
Ist die Reichweite aufgebraucht, bekommt man den Akku mit 22 kW Ladeleistung in 40 Minuten zu 80 Prozent voll. An der Haushaltssteckdose dauert es etwa sechs Stunden bis die Batterien voll geladen sind. Wer also nicht zu weit mit dem smart EQ fährt und ihn nur in der Stadt nutzt, kommt damit aus.

Fahren im smart EQ forfour

Auf der Straße zeigt sich der smart EQ forfour dafür von seiner besten Seite. Im Gegensatz zu den Verbrennern mit Fünfgang-Schaltgetriebe oder Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, hat der 82 PS starke E-Motor seine 160 Nm Drehmoment ab der ersten Umdrehung und verzichtet auf langwierige Schaltvorgänge. Die zusätzlichen Kilogramm der Batterie lassen den EQ forfour außerdem satt auf der Straße liegen und vermitteln ein erwachsenes Fahrgefühl. Mit 12,7 Sekunden auf Tempo 100 und einer Höchstgeschwindigkeit von abgeriegelten 130 km/h gewinnt der smart dann aber doch keine Preise. Und Jenseits der 100 km/h macht das Fahren auch nur mehr begrenzt Spaß. Außerdem leidet unter einem schweren Gasfuß auch die Reichweite.

Innenraumcheck

Bei der Ausstattung muss man die größten Einbußen hinnehmen. Trotz des eher stolzen Testwagen-Preises von 30.168 Euro, bietet der smart EQ forfour unterdurchschnittlich bequeme Sitze und eine Heizung, die einfach nicht warm werden will. Die Soundanlage hat serienmäßig Bluetooth aber nur geringe Leistung. Winterpaket und Komfortpaket sind jedenfalls vernünftige Zusatzoptionen, um den smart ein bisschen wohnlicher zu machen. Der Kofferraum ist mit 185 bis 975 Liter für ein 3,5 Meter kurzes Auto akzeptabel und gleich groß wie beim Verbrenner. Man kann den Innenraum also als spartanisch bezeichnen, wenn auch flippige Akzente das Interieur aufwerten sollen.

Das Infotainmentsystem wirkt etwas veraltet und die Ladezeiten sind lang. Außerdem ist es nicht gerade das Übersichtlichste. Passt zur Kategorie Kleinstwagen, aber leider nicht zum …

… Preis des smart EQ forfour

Der „große“ smart beginnt als Elektroauto bei 23.750 Euro. Extras wie das Faltdach (830 Euro Aufpreis, die Rückfahrkamera (290 Euro Aufpreis) und das Infotainmentsystem (650 Euro) bringen den Preis des Testwagens auf 30.168 Euro. Ziemlich viel für den kleinen E-smart.

Fazit

So ganz hat mich der smart EQ forfour nicht überzeugt. Klein, flink und wendig eignet er sich perfekt für die Stadt. Die Reichweite ist zu wenig für solch ein teures E-Auto. smart muss sich also anstrengen, wenn sie in Zukunft nur noch E-Autos produzieren und diese dann verkaufen wollen.

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