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7 Gründe, wieso ein elektrischer Kleinstwagen das perfekte Auto für die Stadt ist!

In der Stadt kann ein kleines Elektroauto alle seine Vorteile ausspielen, ohne dass man die Nachteile zu spüren bekommt.

Volkswagen e-up!: Perfekt für die Stadt

Immer mehr Menschen ziehen in die Stadt. In der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts waren es erstmals mehr als 50 Prozent der Bevölkerung und bis zum Jahr 2050 könnten es, nach einer Prognose der Vereinten Nationen, fast 70 Prozent sein. Kein Wunder, dass es daher immer mehr Staus und immer weniger Parkplätze gibt.
Idealer Weise würden daher immer mehr Leute auf ein Auto verzichten und mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder zu Fuß unterwegs sein. Gerade in Zeiten von Corona und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sieht man aber, dass ein eigenes Auto auch ein großer Vorteil sein kann. Damit man dennoch halbwegs „stadt-konform“ unterwegs ist, könnte ein elektrischer Kleinstwagen wie der VW e-up! genau das Richtige sein.

1. Du kannst schweres Zeug und Menschen transportieren

Die meisten Transporte kann man leicht mit einem Sackerl abdecken. Eine Flasche Wein für das Abendessen, bei dem man eingeladen ist (also dann nach Corona) oder der Einkauf fürs Wochenende (gut, vielleicht eher zwei Sackerln). Aber wenn du deinem Kollegen das Hantelset zurückbringen willst, das du dir für den Lockdown ausgeborgt hast, freust du dich wirklich, wenn du es nur bis in den Kofferraum tragen musst.
Auch ein Ausflug mit Freunden klappt oft leichter, wenn man gemeinsam hinfahren kann.

2. Du kannst an den Ladestationen der Wien-Energie beim Laden gratis parken

Dass man ein Elektroauto immer wieder mal länger an der Steckdose aufladen muss, steht meistens bei den Nachteilen. Aber in Wien kann das auch schon mal ein Vorteil sein. Denn während man an einer Ladestation von Wien Energie lädt, zahlt man nichts für die Kurzparkzone. Aber Achtung, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist (das erkennt man am blau und grün blinkenden Ring) solltest du wieder wegfahren, sonst riskierst du eine Parkstrafe. Und auch für die netto 32,3 kWh (brutto 36,8 kWh) der Batterie im e-up! braucht man bei maximalen 7,2 kW mit 2-Phasen-Wechselstrom bis zu fünfeinhalb Stunden. Da gehen sich schon ein paar Kaffee oder ein bisschen Wartezeit im Amt aus. Mit Gleichstrom schafft der VW e-up! übrigens maximal 40 kW Ladeleistung.

3. Du findest fast überall einen Parkplatz

Wie schon gesagt, kannst du auch auf den Ladeflächen parken. Der Volkswagen e-up! (und seine Kollegen SEAT mii und Škoda CITIGOe iV) ist außerdem wirklich ein sehr kompaktes Auto. 3,6 Meter misst er und bietet dabei dennoch Platz für vier Personen und 251 Liter Kofferraum (oder 959 Liter, wenn man die hintere Sitzbank umlegt). Damit bekommt man fast jede Parklücke. Und mit einem Wendekreis von nur 9,8 Metern im Durchmesser ist der up! auch noch richtig wendig.

4. Du kannst sparsam unterwegs sein

Leider fährt auch so ein kleines Elektroauto nicht mit Luft und Liebe allein. Aber bei einem Gewicht von etwa 1,2 Tonnen (248 kg davon wiegt der Akku) muss der 83 PS starke Motor sich wenigstens nicht komplett abmühen und man kann ohne Klimaanlage mit rund 12 kWh auf 100 km durch die Stadt rollen. Wer schneller und/oder bei kalten Temperaturen unterwegs ist, muss mit rund 15 kWh rechnen, woraus sich eine Reichweite von 217 bis 270 km ergibt.

2020 Elektroauto Preis zu Reichweite Grafik Vergleich Konkurrenz VW e-up!
Der Kaufpreis im Verhältnis zur Reichweite im Vergleich

5. Du hast geringe laufende Kosten und dennoch ein dynamisches Fahrgefühl

Bei 83 PS Leistung erwartet sich niemand sonderlich viel Fahrspaß. Dennoch wird man bei einem Tritt aufs Gaspedal vom e-up! mit spritzigen Fahrleistungen belohnt. Okay, spritzig ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber der kleine Hüpfer surrt vom Stand weg flott los und hat nach 11,9 Sekunden Tempo 100 erreicht. Bei 130 km/h ist dafür schon wieder Schluss. Aber das Schöne dabei: 100 km kosten nur etwa 2,50 bis 4,50 Euro. Und beim Service hast du keinen Ölwechsel. Man steigt also recht günstig aus.
Neu kostet der VW e-up übrigens mindestens 22.590 Euro. Theoretisch jedenfalls, denn er ist für dieses Jahr ausverkauft. Den Škoda CITIGOe iV bekommst du ab 21.350 Euro.

6. Du bist über dein Handy vernetzt – selbst wenn du kein integriertes Navi hast

Das wirkt auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen negativ, aber denk mal drüber nach: Dein Handy wechselst du vermutlich alle 2–4 Jahre. Mit jedem Update ist es deutlich schneller und kann mehr (auch wenn du es vielleicht nur für Tiktok und Instagram verwendest). Das Navi im Auto bleibt meist das gesamte Autoleben drin und ist bald mal überholt. Durch eine intelligente Verbindung von Handy und Auto sparst du Geld und bleibst trotzdem vernetzt.

7. Du solltest dir der Reichweite bewusst sein

Ein perfektes Stadtauto muss oder kann vielleicht sogar nicht ein perfektes Auto für lange Reisen sein. Manche Eigenschaften, die es für die eine Nutzung besser machen, schränken es für die andere Nutzung ein. Der kleine VW e-up! ist mit seiner begrenzten Reichweite von maximal 260 km und seinem kurzen Radstand zwar wendig und leicht, aber für eine längere Fahrt nur bedingt zu gebrauchen. Du willst nach Salzburg fahren? Dann steig am besten auf den Zug um. Dann bist du schneller und kannst währenddessen mit deinem neuen Handy spielen.

Ob so der up! entstanden ist?
Christoph Adamek
Christoph Adamek Auto, Motorrad, Fotografie und Technik - und nirgends volle Punktezahl
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